Nein, heute einmal nicht die Klimakalypse, sondern eine unerwartete Gelegenheit zur Schadenfreude: Der durch Hass und Hetze gross gewordene Axel-Springer-Verlag wird zu einem Anteil an die Heuschrecke KKR verkauft. Letztere will nun die (nach Eigenangaben) Tageszeitung Die Welt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilen, was nichts anderes bedeutet, als dass es dem Zentralorgan unternehmerischen Selbstmitleids mit seinem unaufhörlichem Jammern auf Rekordhöhe an den Kragen geht. Verdient, denn das publizistische Feigenblatt des Bildungsbürgertums hat es immer weniger hingekriegt, die anti-demokratische, autoritäre und klassistische Haltung der Verlagsbesitzer zu verstecken. Good riddance, wie der Lateiner sagt. faz (die auch nicht viel besser ist) pic matthias schindler cc by
