Vor fünf Jahren etablierte Estland kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt Tallinn (kostenlos für Bürger der Stadt, nicht für Besucher). Warum? Weil die Tallinner in einer Volksabstimmung das gerne wollten. Jetzt will das moderne baltische EU-Land den kostenlosen Nahverkehr auf das ganze Land ausdehnen und damit allen 1,3 Millionen Bewohnern zur Verfügung stellen (Besuchern zunächst noch nicht). Die Vorteile waren im nun fünfjährigen Test in Tallinn einfach zu gross. Und weshalb führen wir das hierzulande nicht auch ein? Weil ein solcher kostenloser öffentlicher Nahverkehr eine Profitmarge von Null hat. Niemand kann sich daran bereichern. Im Gegenteil: Er hilft mit, die wirtschaftliche Ungleichheit zu verringern. Alles, was wir tun müssen, um so etwas zu bekommen, ist, Parteien und Politiker zu wählen, die solche fortschrittlichen Projekte umsetzen. Sagte ich sowas in dieser Art nicht schon? citylab, popupcity, pic Angelo Giordiano cc0
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Geschmackvolles Mobiliar aus Seeminen
Ex-sowjetische Seeminen sind das Baumaterial für die Wohnkreationen des Estländers Mati Karmin. Weil dort, an der Ostseeküste ein ehemaliges Trainingszentrum für Atom-Uboote vor sich hinrostet, konnte sich der Bildhauer einen Vorrat davon zulegen „Geschmackvolles Mobiliar aus Seeminen“ weiterlesen
Estland: Grundrecht auf Internetzugang
Im Blog des Leipziger Uni-Radiosenders Mephisto beschreibt deren „Team Baltikum“ die herrliche Erfahrung eines Estland-Besuchs: In der Hauptstadt Talinn gibt es fast überall kostenloses öffentliches Wlan, das Recht auf Internet-Zugang ist in der Verfassung verankert. Aha. So geht das also auch. ( mephisto976 via piratenpartei)
Putin-Jugend bekennt sich zu baltischem Hacker-Krieg
Wie ursprünglich von regionalen Zeitungen wie der Baltic Business News berichtet, hat sich Konstantin Goloskokov, Kommissar der Nashi (a.k.a. „Putin-Jugend“) zum grenz-überschreitenden DDoS-Angriff auf Estland vor zwei Jahren bekannt. Es habe „Putin-Jugend bekennt sich zu baltischem Hacker-Krieg“ weiterlesen

