Die geplante „sichere“ Email ist gar nicht sicher. Warum, erklärt der IT-Experte der Bundesrechtsanwaltskammer, Thomas Lapp. Die Mails werden zwar im Browser des Absenders verschlüsselt, auf dem Server des De-Mail-Anbieters aber wieder ent- und neuverschlüsselt, um dann zum Empfänger zu gelangen.
De-Mail
Email, rechtsverbindlich, kostet 20 Cent
Die geplante De-Mail soll bei der Deutschen Post pro Zustellung 20 Cent kosten. Andere Anbieter wie 1&1 oder GMX planen ähnliches, allerdings auch schon mal für die Hälfte. So oder so ein genialer Trick, für ein nahezu kostenloses Produkt 10 – 20 Cent zu kassieren, nur wenn man garantiert, dass der Absender nicht gefälscht ist und der Empfänger die Mail auch wirklich bekommt. Soll Mitte 10 soweit sein. Ich freu mich schon auf den Tag, an dem bekannt wird, dass die Zustellung keineswegs so sicher ist wie behauptet. (via wiwo)