
Der Culture-Zyklus des schottischen SciFi-Autors Iain M. Banks beschreibt eine sowohl galaktische als auch post-kapitalistische Zivilisation, in der intelligente Maschinen mit Bürgerrechten so viel produzieren, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Im besten Sinn – wenn jeder Mensch alles haben kann, was er oder sie will, ist Wirtschaftstätigkeit auf die Distribution reduziert. Ab November (also in time für das Jahresendkonsumrauschfest) gibt es vom britischen Orbit Verlag ein Buch mit den Zeichnungen dazu. Von den Schiffen, Drohnen, Raumstationen, Maschinen. 160 Seiten aus der Hand des Meisters, in zwei Versionen: Contact, das ist in der post-finanziellen Ära so etwas wie das diplomatische Corps, und als Luxusausgabe Special Circumstances, wie dort der Geheimdienst heisst, eine eher im Schatten existierende Organisation, die eben zivilisationsübergreifend Dinge tut, von welchen niemand jemals erfahren darf. Circa 60 bzw 250 Euro beim Buchhändler eures Vertrauens. Anders gesagt: Kauft nicht bei Amazon, einem der Mega-Konzerne, die unseren Weg in eine post-kapitalistische Gesellschaft versperren.