10 Jahre nach Deepwater Horizon

Die BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dauert munter an. Immer mehr Rohöl strömt aus dem unverschlossenen Bohrloch in 3000 Metern Tiefe. Vor 10 Jahren platzte in Brasilien eine Pipeline des Ölkonzerns Petrobras, die nahen Mangrovenwälder der Guanabara-Bucht wurden vernichtet, ganz ähnlich wie jetzt an der Küste der südlichen USA. „10 Jahre nach Deepwater Horizon“ weiterlesen

BP: Öl für uns alle

Die derzeit mit klebrigen schwarzen Problemen behaftete BP liess in den 50ern von der Firma Ravensburger ein Werbe-Brettspiel namens „Öl für uns alle“ anfertigen, das wegen „grossen Erfolgs“ ab 1960 auch frei verkauft wurde. Immer noch mit BP-Logo. Ich habe vor einigen Jahren die Ausgabe von 1976 auf einem lokalen Flohmarkt erstanden, für einen Euro. Worum geht es dabei? „BP: Öl für uns alle“ weiterlesen

Deepwater Horizon: Halliburton verdient an der Katastrophe und ihren Folgen

Die Ermittlungen zur Deepwater-Horizon-Ölkatastrophe im Golf von Mexico liefern erste Hinweise darauf, dass die notorisch bekannte militärisch-öl-industrielle Firma Halliburton (Dick Cheney sass in der Chefetage, bevor er unter Bush Vizepräsident wurde) auch am Bau des Fundaments für die havarierte BP-Bohrplattform beteiligt war; Betonarbeiten waren nicht korrekt ausgeführt worden und hatten den Gasaustritt und die nachfolgende Explosion mitverursacht. „Deepwater Horizon: Halliburton verdient an der Katastrophe und ihren Folgen“ weiterlesen

Wem schadet der BP-Boykott wirklich?

Vor allem in den direkt betroffenen, südlichen Staaten der USA, aber auch in anderen Teilen der Welt haben Autofahrer immer weniger Lust, bei BP und Aral zu tanken. Die Pächter (oder Besitzer) der betroffenen Tankstellen überkleben entweder das BP-Logo (siehe unten) oder beklagen sich über Umsatzrückgänge und beharren darauf, hier würden die falschen bestraft. „Wem schadet der BP-Boykott wirklich?“ weiterlesen

Das ist eine Übung (Deepwater Horizon)

Das Video zeigt nicht etwa die tatsächlich beobachtbare Ausbreitung des BP-Rohöls nach der Deepwater Horizon Havarie, sondern eine Computersimulation: Was passiert, wenn man etwas vor New Orleans ins Meer kippt. Wir können uns jetzt überlegen, was mit dem Öl passiert, oder ob die nahende Hurrican-Saison die Katastrophe in eine noch grössere verwandelt. (via good)

BP und die Kastrophe der Anderen

BP CEO Tony Hayward sagte zur Deepwater Horizon Katastrophe am 29. April: „Was zur Hölle haben wir getan, um so etwas zu verdienen?“ (760 schwere Sicherheitsverletzungen in den letzten drei Jahren)

Am 14. Mai beteuerte er gegenüber dem britischen Guardian: „Der Golf von Mexiko ist ein sehr grosser Ozean. Die Menge an Öl und Chemikalien, die wir hineinleiten, ist winzig im Verhältnis zur Gesamtwassermenge“. „BP und die Kastrophe der Anderen“ weiterlesen

Die tickende Öl-Bombe

Das Bild zeigt den Golf von Mexico, also die Südküste der USA. Die dicken orangen Punkte sind New Orleans (rechts) und Houston (links). Rote Punkte: Ölförderplattformen in Betrieb (derzeit 3701). Schwarze Linien: Pipelines (derzeit 70 257 km). Grüner Fleck rechts: Die Deepwater-Horizon-Ölpest, grüne Linie: BP-eigene Pipelines. Infografik von Matthew Baker, ESRI (grosses pic)