
Aschaffenburg, München, und viele andere Amokläufe und Amokfahrten sind politisches Kalkül, Behördenversagen, Polizeiversagen. In jedem Fall waren die Täter als gefährlich bekannt, wurden aber nicht festgehalten – das Mittel der Präventivhaft wird hierzulande ja nur gegen Klimaaktivisten eingesetzt. In beiden Fällen handelt es sich um Afghanen, die nach der Einmischung der deutschen Bundeswehr in einen Krieg, der uns nichts angeht, hierhergeflohen waren. Klar, lokale Mitarbeiter der westlichen Besatzungstruppen müssen das Land verlassen, um nicht von den Taliban umgebracht zu werden, gelten hier aber als Asylbewerber, deren Anträge prompt abgelehnt werden, so dass sie Monate oder Jahre in einer offenen Todeszelle verbringen. Natürlich ist diesen Leuten alles egal, sie werden sowieso sterben, da ist Amok eine naheliegende Reaktion. Für die rechtskonservativen Politiktäter allerdings sind sie willkommender Anlass für noch mehr Hetze, noch mehr Demokratieabbau, Angstkampagnen und Machtgewinn. Ist der bayrische Innenminister schon zurückgetreten, weil er dieses Behördenversagen ja zu verantworten hat?




















