In vielen heutigen Wirtschaftsbereichen haben sich Monopole entwickelt, die nur für den betreffenden Konzern Vorteile, für alle anderen aber Nachteile bringen. Eigentlich war es mal eine der grundsätzlichen Anforderungen an staatliche Wirtschaftspolitik, solche Monopole zu zerstören und zu verhindern, aber die Korruption scheint hier derzeit die beliebtere Alternative zu sein. Im Grafikbereich hat sich Adobe Photoshop (zusammen mit anderen Adobe Grafikprogrammen) etabliert – das Monopol ist hier so eindeutig, dass der Hersteller inzwischen zum Abo-Modell übergehen konnte. Ein scharfer Konkurrent, allerdings derzeit noch ohne die selbe Plugin-Palette, ist Pixelmator Pro. Mit einer beeindruckenden Leistungsfähigkeit kostet die App einen Bruchteil dessen, was Adobe gerne haben möchte, nämlich nur 60 Pixeldollars (hier im US App Store). Für einen Monat lässt sich der Noch-Nicht-Ganz-Photoshop-Killer kostenlos testen. Da viele Grafiker und Bildbearbeiter noch auf alte, mehr oder weniger unlizenzierte Photoshop-Versionen setzen, weil die aktuellen Abogebühren einfach nicht ins Budget passen, könnte Pixelmator Pro einen echten Sprung nach vorne bedeuten. Einen kleineren Sprung für noch weniger Geld macht die bisherige Pixelmator (ohne Pro), der im deutschen App Store für 17 europäische Euro zu haben ist. Der Pro soll aber deutlich besser sein, sagen die Fachleute: techcrunch
Adobe
So macht man Video-Fake-News
Fakenews, gefälschte künstliche Aufreger, gehen können demnächst auch per Video zu uns kommen. Dieser Beitrag dient nur der Erinnerung, die Forschungspapiere für Video- und Audio-Simulation sind bereits Ende 2016 veröffentlicht worden. Eine gemeinsame Forschungsgruppe der Stanford U und der Uni Erlangen-Nürnberg stellte im November ein Video auf Youtube (siehe oben), das anschaulich zeigt, wie man aus einem Bild eines bekannten Politikers oder Schauspielers mit Hilfe eines gewöhnlichen Notebooks, einer Webcam und der Face2FAce-Software in Echtzeit ein 4K-Video herstellen kann, das die Grimassen oder Gesichtsausdrücke des Hackers auf die Zielperson überträgt. Parallel dazu präsentierte Adobe den neue „Photoshop für Stimmen“, VoCo (siehe Video unten). „So macht man Video-Fake-News“ weiterlesen
Wenn die Cloud (a.k.a. Adobe) deine Existenz bedroht
Mitte vergangener Woche versagte der Produkt-Identifikationsserver des Grafik-Software-Marktführers Adobe. Für etwa 24 Stunden war es weltweit nicht möglich, aktuelle Versionen von Photoshop, Indesign oder anderen Adobe-Programmen zu benutzen – ausser man kannte den Workaround, seinen Rechner vorher vom Netz zu trennen. Das bedeutet für Firmen einen bezifferbaren Verdienstausfall, für selbständige Grafiker dagegen eine Bedrohung ihrer Existenz. „Wenn die Cloud (a.k.a. Adobe) deine Existenz bedroht“ weiterlesen
Zombie-Cookies nisten in deinem Computer
Aus aktuellen Anlass, weil gerade eine reisserische Ars-Technica-Headline aufgetaucht ist („Disney, others spy on kids with zombie cookies„) und ich einen Artikel daraus für Techfieber gerollt habe, blieb das lange verdrängte Thema Flash-Cookies auf dem Schreibtisch liegen. Zur weiteren Bearbeitung. Eigentlich eine Sicherheitslücke in Adobe (Macromedia) Flash, die es Webseiten möglich macht, besonders fiese Spionage-Cookies auf dem Besucher-PC abzulegen, die sich nur umständlich und nicht per Browserbefehl löschen lassen. „Zombie-Cookies nisten in deinem Computer“ weiterlesen

